Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 09.04.09

April 16th, 2009

Herrn

 

 

Oberbürgermeister

 

 

Christian Ude

 

Claudia Tausend

Rathaus

 

 

Stadträtin

 

 

 

Hans Dieter Kaplan

 

 

Stadtrat

 

 

 

Beatrix Zurek

 

 

Stadträtin

 

 

 

 

Sachstandsbericht zur Zukunft des Areals an der Dachauer Straße / Massmannstraße

 

Antrag:

 

Das Planungsreferat berichtet dem Stadtrat, welche Maßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen BMW-Niederlassung an der Dachauer Straße / Massmannstraße geplant sind. Insbesondere wird dem Stadtrat dargelegt, was das Planungsreferat bisher unternommen hat bzw. zu unternehmen vorhat, um an dieser städtebaulich doch markanten Stelle, eine qualitätsvolle und dem Standort angemessene Bebauung und Nutzung sicherzustellen.

 

Begründung:

 

Durch die Auflösung des Standorts der BMW-Niederlassung an der Dachauer Straße Ecke Massmannstraße gibt es einen aktuellen Anlass, über die weitere Entwicklung dieses Areals sich Gedanken zu machen. Die Lage auf dem Hochpunkt der Isarhangkante ist so exponiert, dass die Chance ergriffen werden muss, die heute städtebaulich äußerst unbefriedigende Situation zu verbessern.

Durch die derzeitige Baumaßnahme zwischen der Nymphenburger Straße, der Dachauer Straße und der Sandstraße (Nymphenburger Höfe) sowie durch die geplante neue Bebauung des Geländes an der Dachauer Straße 90 werden neue Fakten geschaffen, auf die eine evtl. neue Bebauung und Nutzung des Areals an der Dachauer Straße / Massmannstraße städtebaulich reagieren muss.

 

Claudia Tausend                  Hans Dieter Kaplan             Beatrix Zurek

Antrag zur Bürgerversammlung

Dezember 22nd, 2008

“Stadtoase erhalten”

Antrag an die Bürgerversammlung der Maxvorstadt
am 13.11.08, 19:00h, Tengstr. 7, München

-über die einzelnen Punkte soll gesondert abgestimmt werden

(1)
Die Notwendigkeit eines Neubaus auf dem Areal des Gesundheitsamtes Dachauer/
Gabelsberger-/Schleißheimer-/Maßmannstraße soll durch Gegenüberstellung der
Sanierungskosten und der Neubaukosten dargestellt und der interessierten Öffentlichkeit
im Stadtteil übermittelt werden.
(2)
Im Fall der Notwendigkeit eines Neubaus soll ein gesamt-städtebauliches Konzept für das
Gebiet Gesundheitsamt / BMW-Gelände / Schleißheimerstr. /Maßmannpark und für
weitere zugehörige Umstrukturierungsbereiche erstellt werden.
Die Erstellung soll durch eine Rahmenplanung und einen nachfolgenden
Realisierungswettbewerb unter Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner
(Bürgerbeteiligung entsprechend § 3 Abs. 1 BauGB) realisiert werden.
Das derzeitig offene Raumkonzept zur Schleißheimerstraße sowie die Blockrandöffnung
mit öffentlich nutzbarer Grünfläche sowie der Durchgängigkeit ist als Qualität zu
berücksichtigen.
Das Referat für Gesundheit und Umwelt hat durch seinen Aufgabenbereich in besonderer
Weise eine Verantwortung zu erfüllen, der sie deswegen auch vornehmlich als Bauherr den
Anliegen der betroffenen Bewohner (Lärm, Schallreflexionen, Feinstaub, Stadtklima etc.)
gegenüber gerecht werden sollte.
(3)
In der Schleißheimerstraße zwischen Dachauerstraße und Theresienstraße ist eine
Verkehrsberuhigung durchzuführen.
Mit dem Antrag werden der Versammlungsleitung 250 Unterschriften übergeben.

Daniel Fritsch
Schleißheimerstraße 34
80333 München

Brief an Frau Mathies

November 10th, 2008

Sehr geehrte Frau Mathies,

der Grund dieses Briefes ist mein Unverständniß für Ihren Auftritt als Bezirksausschussmitglied anlässlich einer Informationsveranstaltung unserer Initiative “stadtoase – münchen.de” am 20.10.2008 in der “Bar Triana”, Schleißheimerstr.

Hintergrund dieser Initiative ist der Versuch, den geplanten Neubau eines städtischen Gesundheitszentrums in der Maxvorstadt, Dachauerstr./Gabelsbergerstr., planerisch soweit zu beeinflussen, dass einer möglichen Blockrandschließung entgegengewirkt wird und bestehende Grünflächen weitmöglichst erhalten bleiben.

Wir versuchen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unser Anliegen öffentlich zu machen und somit in der Bürgerschaft der Maxvorstand ein Bewusstsein für die geplante Maßnahme zu schaffen. Hierzu gehört nicht zuletzt, die Inanspruchnahme der politischen Institutionen auf niedrigster Ebene, den zuständigen Bezirksausschuss.

Es lag also nahe, Sie als Mitglied und zugleich Vorsitzende des UA 03 - Planung und Umwelt für den BA Maxvorstadt, zu dieser Veranstaltung einzuladen. Schließlich soll die Aufgabe des Bas, die Unterstützung und Durchsetzung von Stadtteil bezogenen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sein.

An diesem Abend wurde unser Antrag bzgl. der oben erwähnten Maßnahme zur Eingabe in die Bürgerversammlung vorgestellt und besprochen. Hätten Sie sich die Mühe gemacht, diesen Antrag mit den entsprechenden Vorschlägen anzusehen, sollten sie den Eindruck bekommen haben, dass hinter dieser Initiative nicht nur fachliche Kompetenz sondern auch großes Engagement steckt.

Leider haben sie sich darauf beschränkt, unser Anliegen von vorn herein zum Scheitern zu verurteilen, die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens immer wieder aufs neue zu betonen und uns vorgeschlagen, für jeden gefährdeten Baum gesondert einen Antrag zu stellen. Mit “uns” meine ich damit einen erlesenen Personenkreis, der von Ihnen vor der Tür des Lokals aufgeklärt und zurechtgestutzt wurde.

Die Veranstaltung selbst haben sie nicht besucht !

Sie sind jetzt in der dritten Periode BA Mitglied und es ist mir ein Rätsel, was sie veranlasst, derart überheblich einem ernsten Anliegen von Bürgern ihres Stadtteils gegenüber zu treten.

Auch wenn Sie damit Recht haben, dass rechtlich die Entscheidung bereits getroffen wurde, (was uns im übrigen bekannt ist, da wir auch in dieser Richtung recherchiert und bestens mit Eingabe- und Wiederspruchsfristen vertraut sind), ist so ein Verhalten nicht zu tolerieren. Es wäre nicht das erste mal, dass bereits getroffene, politische Entscheidungen (wie zuletzt das Rauchverbot) durch massiven Druck von Bürgerinnen und Bürgern wieder aufgehoben oder geändert wurden.

Für uns ist das keine Spaßveranstaltung und wir erwarten gerade von dem Gremium und deren Mitgliedern, die politisch Verantwortlich dafür sind, den Interessen der Bürger Ihres Stadtteils politisches Gehör zu verschaffen, etwas mehr Respekt.

Mit freundlichen Grüßen

A.Knörle

 

 

 

Wo können wir unterschreiben ?

Oktober 22nd, 2008

Am Montag Abend 20.10. haben wir, die anwesenden Bürger, in der Bar Triana den Antrag an die nächste Bürgerversammlung Maxvorstadt festgeklopft. Ich möchte mit diesen Zeilen nochmal darüber informieren, dass die Unterschriftenliste zusammen mit dem Antragstext und der Planungszeichnung in der Bar Triana, Schleißheimer Str.19, bis Mi. 29.10. noch zur Unterschrift ausliegt.

Der Antrag geht mit der Unterschriftenliste dann an den Bezirksausschuß und wird auf der Bürgerversammlung am 13.November, 19°°h, Tengstr. 7, von Hr. Reder und Hr. Guder vorgetragen.

Auch hier sind Sie/seid Ihr zur Abstimmung herzlich willkommen . (Bitte Personalausweis nicht vergessen)

Nochwas unklar? dann bitte wenden an info@stadtoase-muenchen.de oder comment im blog.

viele Grüße Monika Seidel

Befürchtung der Anwohner Maßmannstr.

Oktober 20th, 2008

Es war natürlich klar, dass nicht alle betroffenen Anwohner mit den ersten Vorschlägen einverstanden sind. Das besonders die von vorgeschlagenen Änderungen der Verkehrführung auf Proteste stoßen würde, war schon beim erstellen des ersten Entwurfs klar. Wichtig ist doch erstmal, dass das bauliche Konzept mit der geplanten Einbindung bestehender Grünflächen auf entsprechende Zustimmung treffen. In erster Linie geht es uns ja um den Erhalt! Alles was zusätzlich durchgesetzt werden kann soll natürlich nicht zu Nachteil anderer Anwohner werden. Aus diesem Grund gibt es diese Initiative, die verucht das Thema kontrovers und transparent zu behandeln.  Es wird sich allerdings nicht vermeiden lassen, dass sich im Falle eines Neubaus immer irgend jemand auf nicht mit dem Ergebniss zufrieden gibt. Aber wer will schon einen Neubau?

MfG

A. Knörle

Infobrief an Frau Merk Stadtbaurätin

September 30th, 2008

Sehr geehrte Frau Merk,

 

bezüglich des Artikels in der Süddeutschen vom 1.09.08

„Interessante Brüche“ bzw. „Das Ende der trotzigen Flachbauten“

möchten wir sie auf das Thema Blockrandkonzept Gesundheitshaus

Maxvorstadt hinweisen.

 

Im Anhang erhalten sie einigen Schriftverkehr an das RGU/ BA

Weitere Informationen  erhalten sie auf unserer Internetseite

www.stadtoase-muenchen.de .

 

Das nächste Treffen zu diesem Thema findet am 20.10.08 in der

Schleißheimerstr.19 „Bar Triana“ um 19.00 statt.

Hierzu sind sie gerne herzlich eingeladen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans J. Reder

Dipl.Ing. Architekt

Stadtoase 

     

Email Adressen

September 29th, 2008

Weiß jemand wer Andrea Reichel und Federica Forcellini ist?

Auf der Liste können wir die email Adresse nicht entziffern.   

 

  

Michael Dunkel meint

September 29th, 2008

Subject: Erhalt statt Rekonstruktion

Hallo,

ausgezeichnet formuliert der Brief an das RGU. Ich bin ja mal gespannt,
wie die Repräsentanten der Stadt auf das Schreiben reagieren werden. Bei näherer Betrachtung der
Stadtentwicklung im Bereich Maßmann-,Gabelsberger-und Schleissheimer Strasse
ist mir im Vergleich der Stadtpläne von 1948 bzw. 1968 aufgefallen, dass
der Blockrand unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg im Quartier vollständig
geschlossen war. In der Schleissheimer Strasse war der besagte Grünzug
mit Haus No.17 strassenseitig geschlossen, vor dem Gesundheitsamt stand in der
Gabelsberger Strasse eine Schule.

Erst mit dem Neubau des Amtsgebäudes wurde der historische Blockrand
zugunsten einer linearen Reihung von Großsolitären entlang der Dachauer
Strasse aufgegeben. Die Baulinie von der Fachhochschule bis zum
Gesundheitsamt ist bis heute stadträumlich wahrnehmbar. Weshalb also
abreißen?
Der Blockrand scheint mir hier nostalgisch verklärt. Ich kann mir schon die
Investorentafeln zu den stereotypen Abziehfassaden aus dem
Natursteinkatalog vorstellen, wo die bayerischen Könige einmal mehr gequält werden, sich
in blassblauer Schreibschrift zur ach so “erquicklich facon der Gabelsberger
Höfe, dero harmonisch gestalt des Schleissheimer Palais oder der
vorzüglich  Lage und Ausblick der Maßmannvilla” zu äußern.
Etcetera,etcetera,etcetera.

Interessant wird tatsächlich sein, welche stadträumliche Variante der
Stadtrat einem Wettbewerb zugrunde legen wird. Modernistisch oder
reaktionär?
Sollte die weitere Nutzung des Gesundheitsamtes zugunsten einer
Mischnutzung im Blockrand aufgegeben werden, wäre mindestens die Stellplatzsituation
kritisch zu hinterfragen. Wie sollen im Einbahnstrassenverkehr der drei
Traversalen etwaige Tiefgaragen angefahren werden und der steigende
Individualverkehr geleitet werden?

Michael Dunkel

Frage von Andreas

September 29th, 2008

Kann man eigentlich feststellen wieviel Bürofläche leersteht., die der Stadt gehört und  in wieweit diese Fläche den Anforderungen   einer Gesundheitsbehörde durch notwendige Baußnahmen entsprechen kann . Muß ja nicht unbedingt am gleichen Platz sein.
Wäre das BV nicht Sinnlos wenn sich rausstellt, dass tausende qm öffentlicher Büroflächen nicht genutzt werden.

Frage von Andreas Knörle

September 29th, 2008

In dem Antwortschreiben vom RGU steht unter Punkt 2
Hat diese Untersuchung jetzt stattgefunden. Und wenn, wo kann man dieses Vitalitätsgutachten einsehen?